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Bei
der Stellensuche sind sowohl das Arbeitszeugnis als auch die
Referenzauskünfte von Bedeutung.
Was
lesen Vorgesetzte aus Ihrem Arbeitszeugnis?
Mit
der Beendigung des Anstellungsverhältnisses erhalten Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer ein Arbeitszeugnis. Dieses belegt den praktischen
beruflichen Werdegang und die erworbenen beruflichen Erfahrungen und Fähigkeiten.
Die Arbeitstätigkeiten sollen darin vollständig festgehalten und die
Leistungen und das Verhalten am Arbeitsplatz objektiv qualifiziert werden.
In
der Regel werden Arbeitszeugnisse (Kopien) den schriftlichen
Bewerbungsunterlagen beigelegt. Für die Personalverantwortlichen sind die
Zeugnisse eine von verschiedenen Entscheidungsgrundlagen.
Das
Arbeitszeugnis - Einige Grundsätze
Das
Arbeitszeugnis muss vollständig sein und alle wesentlichen Tatsachen und
Bewertungen enthalten, welche für eine Gesamtbeurteilung der Angestellten
von Bedeutung sind.
Bei Werturteilen besteht jedoch für den Arbeitgeber ein
Ermessensspielraum. Die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer hat Anspruch auf
eine objektive, klar formulierte und faire Qualifikation. Das Zeugnis ist
wohlwollend zu formulieren und soll das berufliche Fortkommen der
Angestellten fördern. Eine saubere Darstellung ohne Korrekturen oder
Tippfehler ist leider keine Selbstverständlichkeit. Wo diese
grundlegenden Erwartungen nicht erfüllt sind, gilt es auf einer korrekten
Zeugnisausstellung zu bestehen.
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Es gibt
zwei Arten von Vollzeugnissen.
1.
Zwischenzeugnis: Ausstellung während der Dauer des Arbeitsverhältnisses
(Gegenwartsform)
2.
Abschlusszeugnis: Ausstellung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses
(Vergangenheitsform)
Der
Inhalt des
Arbeitszeugnisses
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Angabe
der Personalien
-
Anstellungsdauer
(bei Zwischenzeugnis: Anstellungsbeginn)
-
Arbeitsort
-
Funktion
-
Pflichtenheft,
Aufzählung der Aufgabenbereiche, allfällige Beförderungen, Aus-
bzw. Weiterbildungen während der Anstellung (intern und extern)
-
Qualifikation
der Arbeitsleistung, Arbeitsweise, Fachwissen, Engagement, Quantität
und Qualität der Leistung, ev. Loyalität und Führungsqualitäten
-
Beurteilung
des Verhaltens gegenüber Vorgesetzten, Mitarbeitenden und Kunden
-
Austrittsgrund
-
Schlusssatz
(in Abhängigkeit des Austrittsgrundes: in der Regel: Dank und Wünsche
für die Zukunft)
Quelle:
http://www.kvz.ch/beratung_ba_zeugnis_l2r522.html
Links zum
Thema Arbeitszeugnis/Arbeitsbestätigung
Artikel
Saldo: «Das Wichtigste steht meistens zwischen den Zeilen»
Muster
Arbeitszeugnis (Quelle: FINCK)
Muster
Arbeitsbestätigung (Quelle FINCK)
Zeugnisinterpretationen
(Quelle FINCK)
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